| CD-DETAILS THE STOOP [LITTLE JACKIE] | ||||||
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Little JackieThe Stoop [Pop]RELEASE: 07.11.2008LABEL: S-Curve RecordsVERTRIEB: EMI MusicOld School R&B meets HipHop meets Pop â so Ă€hnlich könnte es klingen, wenn man versucht Little Jackies Musik in Worte zu fassen. Das Projekt der SĂ€ngerin und Songwriterin Imani Coppola und des Multiinstrumentalisten Adam Pallin sprengt Genre-Grenzen und verbindet gleichzeitig moderne Sounds mit Referenzen an groĂe Klassiker der Musikgeschichte. Diese Mischung ist unwiderstehlich⊠Man nehme Oldschool R&B-Sound, vermenge ihn mit einem einzigartigen Mix aus HipHop und Pop und fertig ist Little Jackie, das heiĂeste Duo, das derzeit die Musiklandschaft durcheinander wirbelt. Little Jackie, die Kreation von SĂ€ngerin und Songwriterin Imani Coppola und Multiinstrumentalist Adam Pallin, sprengt alle Genre-Grenzen und vereint innovative Sounds mit dem Zeitgeist der Klassiker. Mit einer Hommage an die souligen Motown-Rhythmen und dem Blick auf die kulturellen und gesellschaftlichen Themen der Gegenwart hat Coppola ein Album voller musikalischer WĂŒrze und SĂŒĂe geschaffen: ZuckersĂŒĂe Melodien treffen auf scharf gewĂŒrzte Kommentare. Little Jackie ist zweifellos âthe next big thingâ! Die ersten musikalischen Schritte machte Coppola mithilfe eines Demotapes, das sie zusammen mit Digable Planets Produzent Michael Mangini wĂ€hrend ihres ersten Jahres an den State University of New York aufnahm und damit einen Plattenvertrag bei Columbia Records landete. 1997 eroberte die 19-jĂ€hrige mit ihrem DebĂŒt âChubacabraâ die US-Radioplaylisten und auch MTV feierte die erste Single âLegend Of A Cowgirlâ frenetisch, sodass in kĂŒrzester Zeit ganz Amerika die dynamische New Yorkerin als neuen Shootingstar erkannt hatte. Der kommerzielle Erfolg weilte nicht lange und durch kreative Unstimmigkeiten kam es zum Bruch mit dem Label, bevor Coppola eine zweite Platte veröffentlichen konnte. âIch war jung, total arrogant und undankbar, ein Label zu haben, das mich unterstĂŒtzt hat â zum Teil, weil ich das GefĂŒhl hatte, dass ich kĂŒnstlerisch so viel mehr zu bieten hatte, als sie zulassen wolltenâ, erinnert sie sich ohne die Dinge auszuschmĂŒcken. WĂ€hrend der Zeit auĂerhalb des Spotlights entwickelte sich Coppola zu einer festen GröĂe der Brooklyner Musikszene und veröffentlichte einige Independent Alben, die zum Teil ĂŒber das Internet vertrieben wurden, u.a. ihr 2004er Album âAfroditeâ. Im Jahre 2007 wurde Coppola, die Billy Joel und Stevie Wonder als ihre gröĂten EinflĂŒsse nennt, von Rockikone Mike Patton fĂŒr sein Label Ipecac Records verpflichtet. Es folgte die Veröffentlichung von âThe Black & White Albumâ, ihrem achten Album. Darauf ist auch âRaindrops from the Sun (Hey, Hey, Hey)â zu finden, ein Song, der bei der Hit-TV-Serie âGreyâs Anatomyâ â mittlerweile auch bekannt fĂŒr seine auĂergewöhnlichen Soundtracks â eingesetzt wurde. Coppola ging mit Gnarls Barkley auf Tour und spielte Geige fĂŒr das Avant-Funk Projekt âPeeping Tomâ von Patton. Little Jackie ist die RĂŒckkehr der 29-jĂ€hrigen zur HauptbĂŒhne. Die in Long Island geborene SĂ€ngerin wuchs inmitten einer musikalischen Familie auf - ihre afroamerikanische Mutter und ihr weiĂer Vater waren selbst Musiker â und auch der Name des Projekts hat eine Geschichte⊠Denn es gab tatsĂ€chlich einen kleinen bösen Jungen namens Jackie, der den Garten ihrer Familie in Brand gesetzt hat. Der Song von Lisa Lisa Cult Jam âLittle Jackie Wants To Be A Starâ gab den endgĂŒltigen Impuls fĂŒr die Namensgebung: âEin groĂer Anteil Demut, der Wunsch, die Vergangenheit hinter mir zu lassen, der Hunger und das GefĂŒhl, es diesmal wirklich zu wollenâ, erklĂ€rt Coppola als GrĂŒnde, die sie zu dem Little-Jackie-Projekt gefĂŒhrt haben. âEs ist auf jeden Fall WohlfĂŒhl-Musik, aber sie ist bittersĂŒĂâ, erzĂ€hlt Pallin ĂŒber Little Jackie und fĂŒgt hinzu: âMein Interesse war, die positiven Soul Songs, wie es sie in der Motown Ăra gab, zurĂŒckzubringen. Imani nimmt meine Ideen und entwickelt sie weiter. Sie macht ihr eigenes Ding daraus. Sie ist clever und immer ĂŒberraschend. Es ist sehr inspirierend so zu arbeiten.â Coppola traf Pallin, geboren in Boston und aufgewachsen mit HipHop und den golden Oldies, die er wĂ€hrend der Autofahrten mit den Eltern zu hören bekam, durch Mangini. Pallin arbeitete zuvor fĂŒr Tom Jones und âAmerican Idolâ-Finalist Elliot Yamin. Zusammen mit Mangini schrieb, komponierte und programmierte er Tracks fĂŒr Little Jackie, wĂ€hrend Coppola die Melodien und Texte und den Gesang beisteuerte. OberflĂ€chlich betrachtet ist âThe Stoopâ ein catchy Pop Album. Aber wenn man zwischen Pallins Doo-Wop-Echos und Coppolas honigsĂŒĂen Vocals etwas genauer hinhört, erkennt man die zweifelsfrei HipHop-getrĂ€nkten, bissigen, aufflammenden Texte und ihre starke, kompromisslose Persönlichkeit. Bei âBlack Barbieâ macht sich Coppola lustig ĂŒber CelebĂŒtantinnen wie Britney, Paris und Lindsay, die berĂŒhmter geworden sind durch UnterwĂ€scheloses Aussteigen aus Autos, AusflĂŒge in Entzugskliniken und Verhaftungen als durch ihr Talent. Sie singt: âI live the simple life/I am a socialite/Ainât got no appetite/And got no cellulite/Got a disorder/I eat all the time /Iâm part Ethiopian/Thatâs why I stay so thin.â Coppola zeigt aber auch mit dem Finger auf die Medien: âDieser Song ist ein sarkastischer Kommentar⊠die Medien sind sehr darum bemĂŒht, diese jungen weiblichen Stars auszubeuten.â Ăhnlich sarkastisch erzĂ€hlt sie bei â28 Buttsâ von einer erkenntnisreichen Nacht zu Hause bei einem Single Girl: âI really know how to party/Reminisce about the day while I'm swigginâ my Bacardi/28 butts in the ashtray/âCause itâs just me/Keepinâ myself company.â Coppola nennt die erste Singleauskopplung âThe World Should Revolve Around Meâ als ihre âHymneâ und erklĂ€rt: âAls KĂŒnstler kann man keine gesunde, funktionierende Beziehung haben. Ich habe mich fĂŒr die Musik und gegen eine Beziehung entschieden.â Coppola singt in dem Song: âI've had a lot of failed relationships/I don't get involved cause I'm not equipped/I believe that the world should revolve around me/ I don't see the point of a partnership/It won't be long till they start to trip/Yes-sir-eee the whole world should revolve around me.â Jeder Song hat einen anderen Entstehungsprozess. Anders als bei â28 Buttsâ, wo sie isoliert und etwas angetrunken arbeitete, trat Coppola beim Titelsong vor ihre HaustĂŒr und schrieb den Song auf den Stufen sitzend vor ihrem Wohnblock in der wunderschönen wie beunruhigenden Bedford-Stuyvesant Gegend von Brooklyn. âIch lebe in einem sehr lebendigen Viertel, das eine konstante Gefahr verströmt und dadurch noch elektrisierender istâ, beschreibt Coppola und erzĂ€hlt weiter: âIch habe versucht total introvertiert zu sein und mein Tagebuch zu schreiben, aber das funktioniert in dem Viertel ĂŒberhaupt nicht. Da herrscht eine fast schon militante Erwartungshaltung, wenn ein Brother vorbeigeht und Hallo sagt. Er wird nicht weitergehen bis du ihm antwortest. Du musst einfach von deinem hohen Ross runterkommen.â Mit ihrer Musik hat Coppola einen Weg gefunden, ganz frei und sie selbst zu sein. Sich einzufĂŒgen war schon immer ein Kampf: âIch habe einen besondere Art und Weise die beiden Geschlechter zu sehen. Doch das Einzige wofĂŒr und worĂŒber ich in diesem Leben wirklich sprechen kann, ist es, eine Frau zu sein.â (Quelle: Leila Benameur, EMI, 25.9.2008) FORMAT: CD
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