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CD-DETAILS KILLED BY 9V BATTERIES [KILLED BY 9V BATTERIES]

Killed By 9V Batteries

Killed By 9V Batteries [Rock / Alternative]


RELEASE: 02.02.2007


LABEL: Siluh Records

VERTRIEB: Broken Silence

WEBSITE: www.killedby9vbatteries.com

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Man sollte nicht allzu viele Worte über diese Band verlieren, es verblasst ohnehin nur zum Geschwätz. Weiz in der Steiermark war im Jahre 2002 der Ort, in welchem drei junge Herren nicht umhin konnten, ihrer Langeweile (unterstelle ich) ein Ende setzen und eine der wohl energiegeladensten Rockgruppen des deutschsprachigen Raumes aus der kleinstädtischen Asche hoben.
Nun, vier Jahre, diverse Auftritte mit hohem Kaputtmachpotenzial und einer Truhe voller verrauschter Cassetten später, liegt ihr gleichnamiges Album vor. Die geschmackssicheren Wiener Indierock-Bohemiens von der Schallplattenfirma Siluh zeichnen sich verantwortlich für eine weitere formidable Veröffentlichung.
Es steckt jene eigenwillige Dynamik in diesem Werk, die sich aus dem typischen Provinzautismus entwickelt. Wo keine einigermaßen vernetzte Szene existiert, wo Anderssein nicht nur ein Versuch ist, dazu zugehören bei denen, die 'anders' zu sein scheinen, da schert man sich naturgemäß wenig um die richtige Lade im hochpolierten Szeneschrank. Wäre da nicht Tobias Sieberts ausgesprochen dynamische Produktion, man könnte "killed by 9v batteries" ohne weiteres für ein Album halten, das vor 15 Jahren aus Geldmangel bei Dischord doch wieder gestrichen werden musste. Wären da nicht immer wieder Popmelodien, die einzelne (i.e. alle) Lieder für Mixtapes für weite Autofahrten prädestinierten, man könnte sie auch für die vergessenen Genossen diverser Bands von AmRep-Records halten. Hießen die drei Herren nicht Möstl, Zangl und Loder, man würde ihre Heimstatt ohnehin auf dem anderen Kontinent vermuten. Für die Indieschrammelpopsitzecke wird oftmals zu sehr aufs Panzerpedal getreten, für Noiserock sind die Melodien zu eingängig, und lowfi ist das eh schon lang nicht mehr.
Dennoch: es.ist.wohl.pop, um das mal klar zu stellen. Und zwar "Pop" in jenem lobenden Sinne, der besagt, dass es eben dieser Begriff ist, der der Band den weitesten Raum zugesteht. Womit auch Schluss sei mit dem Geschwätz.

(Quelle: Community Promotion)


FORMAT: CD


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